Ich schulde euch noch mindestens 2 Blogs von meiner Argentinienreise und bevor mein Fotolimit aufgebraucht ist, will ich euch diese nicht vorenthalten.
Von Bariloche gings also nach Mendoza, dieses Mal per Bus. Die Fahrt war nicht unbedingt das, was ich als angenehm bezeichnen würde, aber wenn man eine Rundreise in Argentinien macht, muss auch mal ne lange Busfahrt sein. In Mendoza angekommen, gab es gleich das erste "Problem": Es gab keine Ausflüge und auchsnst war nicht viel los in der Stadt. Somit lief es auf eine längere Siesta und auf das organisieren der Ausflüge der folgenden Tage hinaus.
Am Samstag haben wir einen Ganztagesausflug in die Berge gemacht, dieses Mal allerdings ohne Wanderung. Wir sind bis fast an die chilenische Grenze gefahren und haben dabei eine alte Therme und einen kleinen Kunsthandwerksmarkt sowie den höchsten Berg Südamerikas (von weitem) gesehen. Am Sonntag haben wir dann zwei Weingüter besucht, uns mit einem leckeren Asado verwöhnen lassen und natürlich Wein probiert. Über Nacht ging es dann in meine "zweite Heimat": Cordoba.
Für Cordoba hatten wir uns kein Programm vorgenommen, da ich die Plätze und vor allem die Menschen wiedersehen wollte, die vor 2 Jahren zu meinem Leben gehörten. Zuerst sind wir in die Stadt gegangen und ich muss sagen, dass diese sich kaum verändert hat in den 2 Jahren. Dann bin ich in mein Stammcyber und war schon enttäuscht, aber nicht verwundert, dass Gustavo nicht da war. Aber gerade als ich "nach Hause telefonieren" wollte, kam er zur Tür herein. Er hat ganz ungläubig gekuckt, aber sich doch gefreut. Er musste leider recht schnell wieder los, aber es war schon schön ihn zu sehen. Am nächsten Tag sind wir dann zum Kiosk, in dem Maria, meine "Gastmama" gearbeitet hat und was soll ich sagen, sie arbeitet immer noch da und es war ein sehr herzliches Wiedersehen. Sie hat natürlich sofort vorgeschlagen, dass wir abends mit Nelly, meiner zweiten "Gastmama" und ihrer Schwester Alli, die ich auch bereits kannt, essen gehen und das haben wir dann auch gemacht. Sie hat den beiden allerdings nicht gesagt, dass sie sich mit mir und meinen Eltern treffen, so war auch hier die Überraschung und die Freude groß. Wir hatten einen wunderschönen Abend, der mich sehnsüchtig an meinen Aufenthalt hier erinnert hat. Am Nachmittag hab ich mich noch mit meiner Freundin Gaby getroffen, die uns auch die Ausflüge für Salta organisiert hat, und wir haben uns gegenseitig auf den neuesten Stand in Sachen Job, Freunde und Familie gebracht.
Mir hat der Aufenthalt in Cordoba sehr gut getan und es war schade, dass wir am nächsten Morgen bereits nach Salta aufbrechen mussten.
Salta und die Rückreise folgen im nächsten Blog.
Besos
Nina |